Die Kunst des richtigen Nein-Sagens


29 Mar
29Mar

selbst-bewusst führen #64. Mit Executive Coach Claudia Nuss Führung neu denken. Diesmal: Nein zu anderen oder ja zu sich selbst


Eine Umfrage hat ergeben, dass 81 Prozent der Menschen zu oft Ja sagen und sich dann später darüber ärgern. 


Ja zu sagen, hat häufig den Grund vor anderen positiv dastehen zu wollen, gemocht und geliebt zu werden. Denn freundlich und beliebt zu sein gibt uns ein positives Gefühl. 


Im Beruf stecken hinter solch einem Verhalten auch Befürchtungen: von der Angst nicht befördert zu werden bis hin zur Angst vor einer Kündigung. Vielfach haben wir einfach nicht gelernt angemessen Nein zu sagen. Es fehlt die Erfahrung, dass es nach einem Nein weitergeht. Dass auch wenn der andere eventuell kurzfristig enttäuscht ist, einem selbst kein langfristiger Schaden entsteht. 


Immer Ja zu sagen, Aufgaben von anderen zu übernehmen, kann zu Überlastung und Überforderung führen und zu gesundheitlichen Problemen. Das Paradoxe, gerade Menschen die zu allem ja und amen sagen, um mehr geliebt zu werden, erleben, dass dieses Ja vom Umfeld dann bereits als selbstverständlich angenommen wird. Mehr Respekt erhalten Sie jedoch, wenn Sie sich klarer abgrenzen, besser auf sich selbst achten und öfter Nein sagen.


Lesen Sie meinen Tipp dazu in der aktuellen Ausgabe der Karriereseiten derTageszeitung diePresse unter:


Die Kunst des richtigen Nein-Sagens

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